Das „Ding an sich“ bei Kant und bei Hegel

von Andrea

Nach Auffassung Kants können wir die eigentliche Wirklichkeit nicht erkennen, alles, was wir wahrnehmen, nehmen wir durch die Kategorien wahr.

Hegel hält die These, dass das „Ding an sich“ grundsätzlich nicht zu erkennen sei und nur Erscheinungen erkannt werden können, für eine Absage an den Wahrheitsanspruch der Philosophie. Das „Ding an sich“ sei ja auch nur ein Gedankending, es gibt keine Trennung von Ding und Geist. Es ist ja mein Geist der sagt, es gibt ein Ding an sich. Wenn es getrennt ist von mir, wie kann ich das dann wissen? Es gibt vielmehr eine Einheit von Erkennenden und Erkannten.

Das Ich bleibe bei Kant in seiner Subjektivität eingeschlossen und komme nicht zum „wahren Inhalt“. Bei Hegel ist im Erkennen der Erscheinung schon die Wahrheit von Subjektivität – Objektivität enthalten.

Erkennen ist bei Hegel die Einheit von Subjekt und Objekt, Kant  habe aber bei der Erkenntnis immer das erkennende Subjekt als einzelnes im Sinne.

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